Stand der Renovierungsarbeiten im Oktober 2000

 

Langsam werden die Arbeiten an und in der Felsenkirche sichtbar: Das neue Dach wird gedeckt, der neu angestrichene Wetterhahn glänzt in der Sonne.


Übergabe des neuen Wetterhahns

In einem Hohlraum unterhalb des Hahnes konnten anlässlich der Wiedermontage des Wetterhahns in einer kleiner Feierstunde verschiedene Erinnerungsstücke und Dokumente für die Nachwelt hinterlegt werden: eine Dokumentation der geplanten Arbeiten, eine Liste der beteiligten Handwerker, eine Liste der Mitglieder des Presbyteriums und der für die Felsenkirche zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, je ein Exemplar des Monatsgrußes und der Nahe-Zeitung vom 20.10.2000, sowie deutsche Münzen von 1 Pfennig bis zu 10 DM.

Bleibt zu hoffen, daß in den Generationen keine Notwendigkeit besteht, wieder ein Gerüst an der Kirche anzustellen und den wasserdicht verschlossenen Hohlraum unterhalb des Wetterhahns aufzubrechen.

Die Arbeiten im Außenbereich der Kirche werden sich wahrscheinlich verzögern. Schuld daran ein Steinschlag, bei dem eine Tonne Felsbrocken auf das Dach der alten Sakristei stürzten. Zum Glück geschah das Unglück an einem Sonntag, an dem keine Arbeiten auf den Treppen des alten Eingangs durchgeführt wurden. Der Schaden hält sich in Grenzen, weil das neue Dach noch nicht gedeckt war. Allerdings wurden das Gerüst und der Unterbau des Daches beschädigt. Der Fels muss saniert werden, hier sind Stadt und Land sowie Spezialfirmen zur Felssicherung gefragt. Wegen der Gefahr von weiterem Steinschlag mussten die Arbeiten im rechten Bereich der Felsenkirche eingestellt werden.

Auch im Bereich der geplanten Aussichtsplattform sind umfangreiche Felsstützmaßnahmen notwendig geworden. Die alten Eisenträger beginnen durchzurosten, unabhängig von der Nutzung der Plattform müssen ebenfalls wieder Spezialisten den Felsen sichem. An den gewiss nicht geringen Kosten müssen sich aufgrund bestehender Verträge Stadt und Land mit jeweils 40 % beteiligen,

Soweit die Witterung es zulässt, beginnt in diesen Tagen der Anstrich der Kirche. Hier wie bei den anderen geplanten Arbeiten herrscht der Grundsatz, möglichst wenig verändern und möglichst viel von dem ursprünglichen Bild zu lassen. Nach Beratung mit dem Landesdenkmalamt wird die Kirche daher wieder in einem beigen Ton gestrichen. Danach wird das Gerüst abgebaut und im Innenbereich zu den dortigen Streich- und Renovierungsarbeiten aufgebaut.


Arbeiten an der Turmspitze

Die neue Orgel wird bald fertiggestellt sein. Allerdings steht sie dann zunächst in der Werkstatt des Orgelbaumeisters Müller in Merxheim. Erst nach Abschluss aller Innenrenovierungsarbeiten wird sie an ihrem bestimmten Ort aufgestellt und eingerichtet werden.

Bei aller Unterstützung durch Stadt und Kirchenkreis sowie durch Spenden und Vermächtnisse fehlen für Orgel wie für Gesamtrenovierung noch erhebliche Summen; ein Spendenaufruf bei der Obersteiner Geschäftswelt erbrachte leider nur 6.700,- DM.

 

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